Gilles Kaufmann GmbH
Kaufmann Gilles
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Wir freuen uns, dass Sie sich für unser Angebot interessieren! Informieren Sie sich über einige Aspekte des Ofen- und Chemineébaus, sehen Sie sich einige Beispiele an Naturstein-Belägen an oder informieren Sie sich über verschiedene keramische Beläge. Haben Sie Fragen oder wünschen Sie mehr Informationen? Wir sind gerne für Sie da.

Ofen und Chemineébau

Holzenergie
Wussten Sie, dass...
...Holz unser zweitwichtigster einheimischer und zudem nachwachsender Energieträger ist?
...der Schweizer Wald jährlich gut und gerne 10 Millionen Kubikmeter oder alle 5 Minuten rund 17 Kubikmeter Holz produziert?
...vom kurzfristig für die Energieerzeugung verfügbaren Potenzial von 5 Millionen Kubikmeter (Rest- und Altholz) kaum die Hälfte genutzt wird?
...Holz gleichviel vom klimaverändernden Kohlendioxid (CO2) produziert, ob es nun vermodert oder verbrannt wird?
...Heizen mit Holz ist daher CO2 – neutral. Ein junger wachsender Baum verbraucht übrigens dreimal mehr CO2 als ein alter, ausgewachsener Baum.
...heizen mit Holz deshalb "Heizen im Kreislauf der Natur" bedeutet?
...heizen mit Holz somit die Atmosphäre von der Anreicherung mit Kohlendioxyd (Treibhauseffekt) entlastet?
...die Bäume für ihren Wuchs der Luft die gleiche Menge CO2 wieder entziehen und dafür Sauerstoff abgeben?
...Holz lediglich einen Drittel der Hilfsenergie zur Aufbereitung als Brennstoff benötigt wie beispielsweise Öl?
Holz nur kurze Transportwege benötigt und risikolos gelagert werden kann, ohne die Umwelt zu gefährden?
die Wärmeerzeugung aus Holz die notwendige Pflege und Verjüngung unserer Wälder unterstützt?

DARUM IST HEIZEN MIT HOLZ ZUKUNFTSGERICHTET und trägt dazu bei, unserer nächsten Generation eine intaktere Umwelt zu hinterlassen.

Design und Behaglichkeit verbunden mit Wärmekomfort
Heute werden neue Cheminées fast ausschliesslich mit Glasfenster installiert. Vor allem energetische und lufthygienische Gründe sprechen dafür. Durch dieses dicht schliessende Fenster wird eine einwandfreie Verbrennung ohne Kaltluftüberschuss und Zugserscheinungen im Raum erreicht. Trotzdem steht einem freien Blick ins Feuer nichts im Wege. Mit einem raffinierten Warmluftaustauschersystem ergibt sich eine spontane und Leistungsfähige Zusatzheizung. Solche Cheminéeanlagen weisen einen guten Wirkungsgrad (Verhältnis des Aufwandes zum Nutzen der eingesetzten Energie) aus und heizen bis zu acht Stunden.

Rund um die Uhr warm behalten
Der Kachelofen, auch Speicherofen genannt, bietet für viele Bauherren die Grundlage für baubiologisch richtiges Heizen. Nahezu 70% seiner Wärme gibt der Speicherofen in Form von Strahlung ab, ohne die Luft stark zu erwärmen und dadurch auszutrocknen. Kachelöfen werden normaler weise einmal im Tag befeuert und geben die aufgenommene Wärme kontinuierlich über 20 bis 30 Stunden ab. Sie geben vor allem langwellige Strahlungswärme ab, die buchstäblich unter die Haut geht. Speicheröfen können sowohl als Ein- und Mehrraumheizung eingesetzt werden und eignen sich hervorragend zum Backen, Schmoren und Braten.

Natursteine

Den Ursprung haben alle Gesteinsformen im Magma, in einer Tiefe von 120 km unterhalb der Erdoberfläche. Den Naturstein findet man hauptsächlich nah an der Erdoberfläche unter einer dünnen Humusschicht. Er wird in grossen Blöcken vom Fels abgesprengt. Anschliessend werden die Steinbrocken gespalten oder zu einzelne Platten gesägt. Die Oberfläche der einzelnen Platten kann daraufhin auf verschiedene Arten behandelt werden.

Granit
Der indische Migmatit Kinawa wirkt mit seiner grau-rosa Bänderung dezent aber nicht langweilig. Gerade in größeren Flächen erhalten sie ein dem Marmor ähnliches Erscheinungsbild, jedoch mit sehr viel besseren technischen Eigenschaften.

Der spanische Granit White Pearl eignet sich hervorragend für moderne und trotzdem nicht kalt wirkende Bodenbeläge. Wie alle Granite ist er strapazierfähig, langlebig und leicht zu reinigen. Er wirkt selbst nach Jahren noch nicht langweilig.

Der schwarze Basalt Nero Assoluto eignet sich hervorragend sowohl für ein klassisches wie auch für ein modernes Ambiente. Dieser Granit ist bei Bauherren und Architekten sehr beliebt. Es gibt verschiedene Sorten, welche aus unterschiedlichen Ländern stammen. Basalte haben hervorragende technische Werte und eignen sich für fast alle Anwendungsfälle. Sie sind chemisch und physikalich hervorrragend belastbar. Je nach Anforderung kann das Material in verschiedenen Oberflächen geliefert werden.

Keramische Beläge

Steingut
Das Rohmaterial der Steingutplatten (reiner Ton, Quarzsand, Feldspat und evt. Kreide) wird in speziellen Verhältnissen gemischt und bei einer Feuchtigkeit von 6-7% gelagert. Dieses Rohpulver wird in Formen gepresst, woraus die sogenannten Scherben (Grundplatten) entstehen. Heute wird meistens direkt nach der Pressung die flüssige Glasur aufgespritzt und anschliessend folgt der Brand bei 1100°C.
Um besonders aufwendige Muster herzustellen, muss der Scherben jedoch zuerst gebrannt werden. Danach wird die Glasuren aufgetragen und anschliessend nochmals im Ofen gebrannt. Steingut ist nicht frostsicher und deshalb auf die Anwendung im Innenbereich beschränkt. Der Vorteil ist die gute Bearbeitbarkeit, nebst der Dekorierungsfähigkeit.

Steinzeug
Im Gegensatz zum Steingut wird der Scherben von Steinzeugplatten bei 1250° - 1300° C gebrannt. Durch die Zugabe von viel Feldspat werden die großen Zwischenräume mit geschmolzenen Glaströpfchen aufgefüllt. Dadurch erreicht man eine höhere Dichte, eine geringere Wasseraufnahme und eine bessere mechanische Festigkeit. Die Herstellung durch Pressung und die Glasurverfahren sind mit dem Steingut gleich zu setzten. Die Steinzeugplatte ist frostsicher und somit sind der Anwendung im Innen- und Aussenbereich keine Grenzen gesetzt.

Feinsteinzeug (FSTZ)
Ultrafeines Mineralpulver, mit hohen Anteilen an Feldspäten und Quarz, wird unter hohem Druck trocken gepresst. Die Brenntemperatur im Tunnelofen von ca. 1200° trägt zu einer sehr dichten Verbindung bei. Dies führt zu einer geringen Wasseraufnahme, einer chemischen Beständigkeit sowie einer hohen Verschleißfestigkeit. FSTZ hat durch die fehlenden Kapillaren beinahe keine Fleckempfindlichkeit. Durch die poröse Struktur ist jedoch mit einer höheren Schmutzanhaftung zu rechnen, als bei einem glasiertem Steinzeug.